Pflegetipp von unserem Hautschutzengel:

FeriHi, ich heiße Feri und bin 27 Jahre jung.
Wie für die meisten Frauen, spielt auch für mich ein gepflegtes Erscheinungsbild eine große Rolle.
Schon als junges Mädchen entdeckte ich meine Begeisterung für Pflege- und Kosmetikprodukte. Vor und nach der Pubertät war meine Haut unkompliziert, unempfindlich und neigte zu einer leichten Mischhaut. Unreinheiten hatte ich kaum.
So hatte ich das Glück, nie auf irgendwelche Inhaltsstoffe achten zu müssen – der Beginn meiner Leidensgeschichte…

Vielversprechende Werbetexte, ein schönes Design und schon war es um mich geschehen. Ich kaufte in verschiedenen Drogerien und Apotheken unzählige Produkte und schmierte mir das Zeug ohne Bedenken ins Gesicht. So lief das jahrelang und ich ging noch davon aus meiner Haut etwas Gutes zu tun.

Mit den Jahren wird man logischerweise älter und die Haut dazu oft empfindlicher. Bis vor ca. einem Jahr habe ich noch all die „tollen“ Cremes und Kosmetika aller Preiskategorien gekauft und fleißig verwendet. Dann kam das böse Erwachen.
Ich befand mich in einer stressigen Lebensphase, eines Tages bemerkte ich nach dem Aufstehen, wie gereizt meine Haut war. Der Blick in den Spiegel war dann der Knaller! Um den Mund und die Nase herum war alles voller Ausschlag – rote Pusteln und Pickel, dazwischen raue und schuppige Haut.
Erst mal habe ich mir nichts dabei gedacht und vermutet, dass es sich um eine Lebensmittelunverträglichkeit handelt. Eine Woche später änderte sich jedoch nichts und ich wurde stutzig. Ich begann zu recherchieren und suchte im Internet nach ähnlichen Fällen. Relativ schnell wurde ich fündig und las immer wieder von Überpflegung und perioraler Dermatitis.
Ich hatte zuvor verschiedene neue Produkte und ein neues Peeling getestet. Kurz hatte ich die Hoffung, dass ein Weglassen dieser Produkte das alte Gleichgewicht meiner Haut herstellen würde – aber Pustekuchen! Es war so schlimm, dass ich das Gefühl hatte, jeder würde mich anstarren und irgendeine böse Krankheit vermuten. Leider versuchte ich die Rötungen mit Make up abzudecken, dadurch wurde es noch schlimmer.

Beim Hautarzt wurde der Verdacht dann bestätigt – periorale Dermatitis dank Überpflegung. Er riet mir von allen Reinigungs- und Kosmetikprodukten ab.
Ich sollte das Gesicht nur mit Wasser reinigen, sonst NICHTS und das 6 Wochen lang. Für mich kam das überhaupt nicht in Frage!
Wie sollte das auch funktionieren? Schließlich bin ich berufstätig und habe direkten Kundenkontakt!

Ich reduzierte meine Pflege auf eine leichte Tagespflege (Naturkosmetik) und reinigte mein Gesicht mit einem feuchten Mikrofasertuch. An der Kosmetik wollte und konnte ich nicht viel sparen. Ich benutzte eine leichte Foundation für empfindliche Haut, ein wenig Puder, Wimperntusche sowie zur Beruhigung der Haut Thermalwasser. Täglich hoffte ich auf das Verschwinden des unangenehmen Ausschlags.

Erst nach vielen Monaten ging der Ausschlag dann langsam zurück, aber meine Haut hatte sich verändert.
Heute ist sie wesentlich empfindlicher und reagiert sofort, wenn ihr etwas nicht passt. Zum Beispiel musste ich feststellen, dass ich Unreinheiten und Unterlagerungen bekomme, sobald ich Silikonbomben oder parabenlastige Produkte benutze. Silikone und Parabene gehören zu den Stoffen, die unter anderem zu Reizungen, Verstopfung der Poren und sogar zu Hormonveränderungen führen können!

Seit diesem Erlebnis habe ich vieles überdacht und mich dazu entschieden, all die Cremes und Kosmetika mit endloslangen Inhaltsstofflisten zu vermeiden bzw. diese im Vorfeld genauer zu analysieren. Auf die oben genannten Stoffe, verzichte ich heute komplett. Ihr werdet gar nicht glauben, durch wie viele Produkte wir damit konfrontiert werden. Und es sind ja nicht nur diese Stoffe, die unserer Gesundheit schaden können…

Dazu im nächsten Artikel mehr 😉

Feri for Rethinker