In der Fastenzeit nehme ich mir immer den Verzicht auf ein bestimmtes Genussmittel vor. Vor einigen Jahren verzichtete ich ganz bewusst auf Zucker.

sugar_rtErst zu diesem Zeitpunkt bemerkte ich, wie süchtig ich nach dem süßen Zeug war. Ein Teelöffel Zucker in den Kaffee, ein Schokoriegel für das Mittagstief und abends der Griff in die Chipstüte…Wenn man plötzlich ganz bewusst  all diese kleinen Übeltäter weglässt, wird einem bewusst, wie viel Zucker man Tag für Tag zu sich nimmt. Zucker kommt jedoch nicht nur in den bekannten Süßigkeiten vor, sondern auch in Ketchup, in den Salatdressings und in fast jedem Fertiggericht.

Anfangs fiel es mir wirklich schwer, insbesondere der fehlende Schokoriegel nach der Mittagspause machte mir zu schaffen. Relativ schnell spürte ich jedoch Verbesserung, mein Körper stellte sich um und der Heißhunger lies nach. Ein schöner Nebeneffekt war, dass meine Neurodermitis schlagartig besser wurde und die Ekzeme zurückgingen. Ich fing an mich für die Folgen von Zuckerkonsum zu interessieren.

Industriezucker ist ein rein synthetisches Produkt, er hat nichts mehr mit dem Zucker zu tun, der in der Natur vorkommt. Genau, wie das Auszugsmehl stellt der Fabrikzucker isolierte Kohlenhydrate dar. In der Natur ist der Zucker als Teilbestand eingebettet, der industrielle Zucker ist aus diesem Gefüge isoliert. Er ist frei von biologischen Wirkstoffen und Vitalstoffen. Der Fabrikzucker verbirgt sich hinter vielen Namen… weißer Zucker, brauner Zucker, Traubenzucker, Fruchtzucker, Milchzucker, Malzzucker, aber auch hinter gekochtem Obst und Säften.

Ein täglicher Zuckerverbrauch von durchschnittlich 200g zieht gesundheitliche Konsequenzen mit sich:

-Verbrauch von großen Mengen an Vitamin B, um Fabrikzucker abzubauen
-Auslöser von Karies
-verursacht Unverträglichkeit von Vollkornprodukten und Frischkost
-degeneriert die Darmflora
-behindert die Einlagerung von Calcium in die Knochen
-ist für Diabetes verantwortlich
-einer der schlimmsten Säurebildner
-Mitverursacher von Arteriosklerose
-beschleunigt das Wachstum von Krebszellen
-Suchterzeugend

Komplett auf Zucker zu verzichten, ist nur schwer möglich. Ab und an esse ich auch immer noch ein Stück Schokolade, ein Stück Geburtstagskuchen oder ein Eis. Bei einer ausgewogenen Ernährung wird das meinem Körper keinen übermäßigen Schaden zufügen.
Ich recherchierte trotzdem sehr ausführlich nach Alternativen, die ich inzwischen so oft wie nur möglich als Zuckerersatz nutze.

Als Möglichkeiten kann ich euch Manuka Honig, Agavendicksaft oder Xylit nennen. Man sollte auch diese Produkte kombinieren. Meinen Frischkornbrei süße ich ab und zu mit Honig. Zum Backen oder Einkochen von Marmeladen eignet sich Xylit hervorragend.

xylitXylit- süßer Schutz vor Karies:

-schützt die Zähne vor Plaque und Karies
-Zuckeraustauschstoff
-auch für Diabetiker geeignet, da Xylit nicht verstoffwechselt wird
-Xylit findet man in Beeren, gewissen Gemüsesorten oder in Birkenholz
-hilft gegen Zuckersucht – Mundspülung mit Xylit befriedigt den Heisshunger nach Süßem
-Körper muss jedoch langsam an höhere Mengen von Xylit gewöhnt werden, ansonsten kann es zu Blähungen und Verdauungsproblemen kommen!
-beim Kauf auf hochwertige Qualität achten

Seht euch beim nächsten Mal doch in einem guten Reformhaus um. Ihr werdet einige Zahnpflegeprodukte mit Xylit entdecken.
Reines Xylit könnt ihr problemlos im Internet bestellen.

Karies und Diabetes müssen nicht sein!

by Corinna

#Gesundheitspolizei #GesundNaschen