Mit diesem Foodtrend lässt sich Resteessen 2.0 zelebrieren…
Bowls haben insbesondere im letzten Jahr zahlreiche Foodblogger dazu inspiriert kreative Bilder von ihren Mahlzeiten zu veröffentlichen.
Auch ich bin ein großer Fan von dem Megatrend aus den USA. Neben den bekannten Frühstücks-Bowls wie unserer Acai-Kreation, sind der Kreativität auch für andere Tageszeiten keine Grenzen gesetzt.
Influencer wie unsere Rethinker Location The Bowl aus Berlin hat sich mit ihren farbenfrohen Kreationen einen Namen gemacht.
Und so bin ich auch neugierig geworden, was der neue Trend aus den USA so kann.

Was gehört in die Buddha Bowl?

Hierbei gibt es keine konkreten Vorgaben.
Du benötigst lediglich eine schöne, runde Schüssel, die genügend Platz für einen Hauptspeisensalat bietet.
Deine Bowl sollte ein ausgewogenes Verhältnis an Vitaminen, Proteinen, Kohlenhydraten und gesunden Fetten haben. Dabei kommt es natürlich ganz darauf an, ob du gerade in der Aufbau-Phase bist oder deine Ernährung eher Low Carb ausgerichtet hast.
Achte darauf die Balance zu halten und du kannst nicht viel falsch machen.
Bowls bieten eine tolle Möglichkeiten alle Zutaten absolut clean zu halten.
Die Zutaten für die Bowl sind unglaublich vielseitig, so kannst du zu Couscous, Reis oder Vollkornnudeln für eine kohlenhydratreiche Grundlage zurückgreifen. Hülsenfrüchte und Quinoa sorgen für wichtige Proteine. Vitamine bekommst du durch Gemüse oder Obst. Gesunde Fette, wie sie in meinem Fave Food Avocado oder Nüssen stecken, runden die gesunde Mischung ab.
Buddha Bowls ist für mich “Resteessen 2.0”.
Sie sind optimal, um kleine Portionen, die vor den Vortragen übrig geblieben sind, zu neuen super leckeren Kreationen zu vermischen. Dabei sind der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt.

Lieblingsrezepte aus dem Rethinker-Hauptquartier:

Fruchtige Quinoa-Bowl (Für 2 Personen)
150 g Quinoa
1 EL Tropicai Kokosblüten Vinaigrette „Exotic Blossom“
1 EL Olivenöl
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
100 g Kichererbsen
1 Avocado
6 Stängel Koriander
frische Minze
100 g Ziegenkäse
½ Granatapfel
je nach Belieben Orangenscheiben

Quinoa gründlich unter heißem Wasser waschen, um die Bitterstoffe auszuschwemmen und anschließend 15 min. mit der 2,5 fachen Menge an Wasser köcheln lassen.
Währenddessen Koriander und Minze fein schneiden und anschließend mit dem leicht abgekühlten Quinoa und Kichererbsen vermengen.
Das Ganze mit Gewürzen sowie der Vinaigrette und Olivenöl abschmecken.

Je nach Belieben könnt ihr eure Bowl jetzt dekorieren, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In diesem Fall kommt der Ziegenkäse in Kombi mit den Granatäpfeln und Orangen einfach nur göttlich zur Geltung. Die Avocado mit ihrem milden Geschmack gibt dem Ganzen eine geschmackliche Abrundung.

Vegane Quinoa-Bowl mit Wintergemüse (Für 2 Personen)

150 g Quinoa
100 g Kichererbsen
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
200 g Möhren
1 Avocado
6 Stängel Petersilie
Salz, Pfeffer, Kokosöl
Deko: Feldsalat, Nüsse

Den fertigen Quinoa, wie bei dem oberen Rezept mit Kichererbsen und der geschnitten Petersilie vermengen und abschmecken.
Den Kürbis ca. 10 min. bei 250 Grad Umluft im Ofen backen, anschließend lässt er sich viel einfacher in Scheiben schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Rapsöl abschmecken und ca. 20 min. bei 250 Grad im Ofen lassen.
Die Möhren schälen, vierteln und kurz mit Kokosöl andünsten.
Anschließend die Bowl mit der geviertelten Avocado und den restlichen Beilagen dekorieren. Yummy 🙂

Wenn ihr euch nach dem Essen noch fragt, wie die Bowl zu ihrem Namen kam, dann solltet ihr einfach nur an euch runterblicken 🙂
Ein cleaner Gaumenschmaus vom Feinsten.

by Corinna