Pole Sport gibt es eigentlich schon seit Jahrhunderten. Die Herkunft ist umstritten, jedoch wird vermutet, dass er zuerst als Zirkusattraktion gedacht war und überwiegend von Männern ausgeführt wurde. Und jetzt ratet mal, wer die durchtrainiertesten Zirkusakrobaten waren 😉 !
Später wurde das ganze dann oft mit Erotik verknüpft, was den enormenTrainingseffekt etwas in den Hintergrund rückte.

Zum Glück wird Poledance heutzutage schon in so vielen Studios als Sportart angeboten, bei der man lernen kann, toll zu tanzen, und auch seinen gesamten Körper zu kräftigen und zu trainieren.
Jeder, der Pole Fitness schon ein mal ausprobiert hat wird bestätigen, wie anstrengend und effektiv das Training für den gesamten Körper ist.

Was aber trainiert man dabei genau und kann jeder einfach damit anfangen?
Die Antworten darauf sind leicht:
Man trainiert wirklich alles, und zwar nicht nur im Bezug auf Kraft, sondern auch Beweglichkeit, Koordination und Flexibilität werden gefördert.
Man benötigt Kraft in den Armen und im Rücken, um sich an der Pole festzuhalten, im Bauch um z.B. über Kopf zu kommen und in den Beinen um diese nach oben zu bekommen und sich festzuhalten.
Darüberhinaus sehen alle Figuren natürlich besser aus, wenn man flexibel ist und Körperspannung besitzt. Daher wird auch darauf ein Schwerpunkt gesetzt.
Wie läuft das Training genau ab? Durch die verschiedenen Figuren, die man an der Stange lernt, werden die jeweiligen Muskelgruppen gekräftigt. Training mit dem eigenen Körpergewicht in eventuell zuerst ungewohnten Positionen – das führt dazu, das auch Muskeln angesprochen werden, die man sonst vielleicht gar nicht beansprucht hat. Durch die Vielfältigkeit der Figuren werden noch dazu immer wieder neue Muskelgruppen angesprochen. Ein effektives Training, das sich gar nicht wie ein solches anfühlt, abgesehen vom Muskelkater am nächsten Tag 😉
Wenn du Fitnessübungen mit Eigengewicht bereits regelmäßig durchgeführt hast und weiterhin durchführst, kann das für Poledance hilfreich sein, muss es aber nicht. Denn es gibt Muskeln, die du eventuell bisher noch gar keiner Beachtung geschenkt hast. Beim Pole hingegen brauchst du vielleicht genau diese Muskeln, um eine bestimmte Figur hinzubekommen. Eine gute Möglichkeit also um zu schauen, wie trainiert man im Gesamten ist.

poleAlso kann man sagen: Egal ob ihr bereits sportlich seid, Kraft habt oder nicht, schon an eurer Flexibilität gearbeitet habt oder nicht: Probiert es aus! Alles, was ihr noch nicht könnt werdet ihr mit einem kompetenten Trainer/in mit Sicherheit lernen! 🙂
Und das wichtigste ist: Nicht in den ersten Stunden verzweifeln.
Kraft, Körperspannung und Flexibilität sind Dinge, die man langsam aufbauen muss.
Ich selbst kann davon ein Lied singen. Ich mache den Sport jetzt seit ca. 1,5 Jahre ungefähr vier Mal pro Woche und finde, dass ich jeden Trainingstag vor neuen Herausforderungen stehe (was natürlich auch an meinen tollen Trainerinnen liegt 🙂 ).
Die beste Motivation allerdings ist, Ergebnisse und Verbesserungen zu sehen. Und die hat man beim Pole so schnell wie bei keiner anderen Sportart. Kein Wunder, dass Pole Sport auch bei vielen Stars sehr beliebt ist! 🙂

Tschüss langweiliges und monotones Training, hallo Spaß, Abwechslung und Körpergefühl!

Habt ihr auch mit Pole Sport, oder einer anderen Sportart angefangen und möchtet uns davon berichten?
Dann schreibt uns: info@rethinker.de

by Julia

#Sportarten #Fitness

Pics by Daniel Benand Photography