Hi, ich bin Olivia, 20 Jahre alt, studiere International Business Administration in Wiesbaden und singe in meiner Freizeit.

Auf Rethinker bin ich über meine Mutter gekommen. Ich habe Corinna persönlich kennengelernt und war sehr fasziniert und interessiert an dem Projekt Rethinker, was mich letztendlich dazu inspiriert hat von „gar keinen Sport“ bis „5-7 Mal die Woche Sport“ zu machen!

Sicherlich fällt es vielen von euch schwer Sport in den Alltag zu integrieren oder vielleicht euch überhaupt zum Sport aufzuraffen.

oliviaIch selbst würde mich nicht als unsportlich bezeichnen, aber Sport war nie wirklich ein Teil meines Lebens. Ich habe zwar hobbymäßig 12 Jahre Ballett gemacht und hin und wieder die ein oder andere Sportart ausprobiert, jedoch ohne jeglichen Ehrgeiz und habe schnell wieder aufgehört. Das Fitnessstudio wurde zunächst noch euphorisch aufgesucht, nach etwa einem Monat konnte ich mich dann nicht mehr aufraffen hinzugehen. Ballett hörte ich nach dem Abi dann auch auf und so habe ich fast ein Jahr gar keinen Sport gemacht – und mich dabei noch nicht mal wirklich schlecht gefühlt!

Das Problem an der ganzen Sache war aber: ich wollte gerne abnehmen – und das geht leider nicht ohne Sport. Ich habe ab und an mal ein paar Fitnessübungen zu Hause gemacht, aber das dann immer mal total motiviert für 3 Wochen und dann wieder aufgehört für mehrere Monate. Außerdem wusste ich irgendwann auch nicht mehr welche Übungen ich überhaupt machen sollte. Ferner habe ich meine Ausdauer noch nie – nie ! trainiert! Ich hasse Joggen! Insgesamt war meine Sportsituation nicht die tollste und gesündeste.

Irgendwann Mitte Juni stieß ich ganz zufällig auf ein 12-wöchiges Sportprogramm, dieses besteht anfangs aus 2-3 Trainingseinheiten (Resistance Training), 2-3 LISS (Low IntensitySteady State) Einheiten (lockeres Ausdauertraining, also etwas wie Walken, Schwimmen, ja vielleicht auch Joggen). Die Intensität und Häufigkeit der Übungen nehmen im Verlauf der Wochen zu.

Inspirierende Vorher-Nachher-Fotos motivierten mich extrem und ich startete also noch am gleichen Tag das erste Resistance Training.
Schon oft habe ich festgestellt, dass mir Fitnessübungen zu Hause sogar Spaß machen – Fitnessstudio ist nichts für mich – und da man weitgehend alles zu Hause machen kann, war das perfekt für mich.
Vor allem weil genau die richtigen Übungen zum Abnehmen vorgegeben werden. Das Problem, dass ich nicht wusste welche Übungen ich machen soll, gab es also nicht mehr. Das erste Resistance Training war anstrengend, aber dauerte auch nicht lange, hat sogar ein bisschen Spaß gemacht, dennoch war ich nicht überzeugt weiterzumachen. Am nächsten Tag stand Joggen auf dem Plan. Zu dem Zeitpunkt war ich eigentlich ziemlich sicher, dass ich die 12 Wochen nicht machen würde. Ich war mir sicher ich würde es nicht schaffen, es würde daran scheitern Joggen zu gehen. Irgendwie war ich dann doch joggen, hatte es geschafft und weiter gemacht. Es hatte einfach KLICK gemacht. Schließlich verging eine nach der anderen Woche und ich habe es immer geschafft das Sportprogramm zu machen.
Für mich ist es wichtig mich in einer Community mit anderen austauschen zu können. Auf Rethinker habe ich zusätzlich viele tolle Rezepte entdeckt, mit denen ich mich gesund satt essen kann.

Natürlich war ich mal ne Woche im Urlaub und habe dann weniger Sport gemacht als sonst, aber das bringt mich ja nicht von meinem Weg ab. Ich bin weiterhin motiviert und mir fällt es gar nicht mehr schwer mich zum Sport zu überwinden. Ich bin sehr viel fitter als vorher, definierter und stärker. Ich habe viel mehr Energie und fühle mich mittlerweile wohl in meinem Körper – und dabei wiege ich sogar mehr als ich angefangen habe, durch den Muskelaufbau!

Die Zahl auf der Waage ist mir auf einmal egal!Ich hasse mich nicht mehr, wenn ich mal mehr oder ungesünder gegessen habe, weil ich weiß, der viele Sport und die ausgewogene Ernährungen gleichen es aus.

Mit meiner Story möchte ich euch zum Sport motivieren und euch sagen „JA sogar DU kannst deinen inneren Schweinehund überwinden!“.
Ich habe mich immer gefragt, wie können die Leute nur so diszipliniert sein?! Ihr glaubt es mir vielleicht nicht, aber ich war wirklich faul 🙂
Ich denke für jeden von euch gibt es eine Sportart oder ein Fitnessprogramm, das zu euch passt und ihr wirklich Spaß daran haben könnt. Das schwierigste für mich war immer überhaupt mich zum Sport aufzuraffen.

Mittlerweile geht das ganz von alleine und das Gefühl nach dem Sport ist einmalig! Ich liebe es!
Natürlich gibt es Tage, da habe ich gar keine Lust oder die Beine sind schwer und träge und es läuft alles nicht so, aber es gibt auch Tage, da merkt man was für enorme Fortschritte man schon gemacht hat. Ich habe jetzt zum Beispiel eine so viel bessere Ausdauer und schaffe Fitnessübungen so viel besser – den eigenen Fortschritt zu merken ist für mich die größte Motivation überhaupt! Und wie ihr seht, war ich vorher wirklich ein Sportmuffel und brauchte es überhaupt nicht in meinem Leben!

Körperlich sieht man vielleicht noch nicht sehr große Veränderungen aber ich spüre sie und in meinem Kopf hat sich die Beziehung zu meinem Körper auf jeden Fall riesig geändert!
Wenn die 12 Wochen rum sind, ist die Fitnessreise für mich aber noch nicht vorbei! Ich werde weitermachen und wirklich versuchen Sport in meinen Uni-Alltag (habe jetzt Semesterferien) einzubauen, weil es jetzt zu meinem Leben dazu gehört und ich nicht mehr auf meinen neuen Lifestyle verzichten möchte.

Olivia for Rethinker
#rethinkerstories #fitness #rezepte