Volkskrankheit Rückenschmerzen – in Deutschland leiden circa 10 Mio. Menschen an chronischen Rückenschmerzen, knapp 70% aller Deutschen haben regelmäßig Rückenprobleme.
Kommen wir nun aber direkt zu den erfreulichen Nachrichten. Die banale Ursache von Rückenschmerzen sind nämlich nicht selten nur verklebte Faszien und dieses Problem ist leicht zu lösen, im doppelten Sinne.

daniel_faszienFaszien (eigentlich Singular, weil nur einmal im Körper vorhanden) ist das feine,
weiße, netzwerkartige Gewebe (auch als Bindegewebe bekannt) das leider erst kürzlich näher in den Fokus von Mediziner und vorallem Sportlern rückte.
Die Faszie kann man sich wie einen Taucheranzug vorstellen, der unser Inneres zusammenhält. Diese kollagene Ummantelung hält somit Muskeln, Gelenke und Organen in ihre dafür vorgesehenen Positionen und stabiliesiert uns zusätzlich. Leidet man beispielsweise an Rückenschmerzen können verklebte und verspannte Fasznien eine mögliche Ursache sein.
Dieses irritierte Gewebe (entstanden durch beispielsweise chemische Reize in Form von Stress, oder mechanischer Natur bedingt) kann leicht durch Faszientraining behandelt werden und bietet eine mögliche Alternative zur vermeintlichen letztmöglichen Option, dem medizischen Eingriff mittels Spritzen, Medikamente und chirugischen Eingriffen.

Der Weisheit letzter Schluss kann auch anders lauten.
Mit Hilfe einer Eigenmassage durch eine Blackroll (30cm Rolle aus hartem Schaumstoff)  können die verklebten Faszien wieder gelöst und außerdem die Durchblutung gefördert werden. Nervenansätze sitzen an den Faszienenden die wiederum auch mit den Muskelnsträngen verbunden sind, können also auch die angesprochenen Schmerzen verursachen.
Man kann sich das  Gewebe auch wie einen Schwamm vorstellen, der während des Faszientrainings zusammengepresst wird und anschließend sich wieder mit  Gewebewasser füllt. Durch partiellen Druck bei der Massage auf die entsprechenden Regionen, trainiert man nicht  nur die Faszien, sondern löst gleichzeitig die schmerzhaften Verspannungen und steigert den  Aufbau einer geordneten Faszienstruktur. Das führt außerdem zu einer einer besseren Verletzungsprohylaxe. Sogar Muskelkater kann durch das Faszientraining vorgebeugt werden.

Anfängliche Schmerzen beim Training sind nichts außergewöhnliches und bedürfen einer kleinen Eingewöhnungsphase. Diese schmerzhaften Triggerpunkte werden jedoch allmählich durch Verharren auf ihnen gelockert und verschwinden. Übung macht auch hier den Meister und durch regelmäßiges Training (3-4 Mal die Woche, entweder vor oder nach dem Training, oder an traningsfreien Tagen) werdet ihr rasch nach wenigen Anwendungen bereits ein geschmeidigeres Körpergefühl erlangen.

by Daniel

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