Tschüss Pille…
Als ich 22 Jahre alt war entschloss ich mich die Pille abzusetzen. Wie viele junge Frauen meiner Generation  hatte ich sie mit ca. 16 Jahren begonnen zu nehmen.
Dann kam das verflixte siebte Jahr 🙂 und ich hatte endgültig genug von der hormonellen Belastung.
Natürlich profitierte ich, wie auch viele andere Frauen von den optischen Vorzügen, die das Präparat mit sich bringt. Und so hatte auch ich keine Hautprobleme, keinen Haarausfall und kaum Schmerzen bei meiner Regel.

Mein Leben danach
All das sollte sich nach Absetzen der kleinen Hormonbombe ändern…
Ich las mich intensiv zur Thematik ein und begann, parall getrieben durch meine Neurodermitis, mit der Ernährungsumstellung. Da ging es dann richtig los, die Entgiftung setzte ein. Mein Körper schien den dringenden Wunsch zu haben, so viel wie möglich von den angesammelten Ablagerungen über meine Haut abzutransportieren. Und so erlebte ich mit 22 Jahren meine zweite Pubertät. Meine Haut wurde fettig und blühte voller Pickel und Pusteln, meine Haare wurden dünner und die Periode ab dem 4. Monat nach dem Absetzen der Pille legte mich komplett lahm.
Insgesamt hört sich das jetzt nach einem ziemlich schlechten Deal an. Ich würde es jedoch jeder Zeit wieder durchstehen, denn die Nebenwirkungen, die ich während der Einnahme verspürte, waren verheerend. Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Migräne inkl. Lähmungserscheinungen gehörten zu meinem Alltag. Es dauerte längere Zeit bis ich eine Ärztin fand, die mir das sofortige Absetzen des Präparates empfahl. Bis heute habe ich die Pille nicht mehr angerührt.
Mein Körper brauchte ca. 1 Jahr, um sich zu regenerieren. Die heftigen Hautreaktionen klangen glücklicherweise ab. Meine Haare erholten sich durch die vollwertige und mineralstoffreiche Ernährung und wuchsen nach.
Was jedoch blieb, waren heftige Regelblutungen inkl. sehr starker Schmerzen.
Da ich überzeugte Anhängerin des Clean Eatings bin, gibt es in meiner Küche keine Fertiggerichte. Auch eine falsche Ernährung kann große Auswirkungen auf den Verlauf der Periode haben. Mir half die Umstellung in unglaublich vielen Belangen, die Schmerzen blieben leider unverändert. Und da ich keine Schmerzmittel einnehme, musste dringend eine Alternative her.

Hallo Hirtentäschel-Tee
Fünf Tage im Monat waren folglich kaum auszuhalten. Im Laufe der Zeit konnte ich natürlich diverse Faktoren ausmachen, die die Schmerzen begünstigten, wie bspw. Stress und wenig Schlaf. Doch leider kann man diese Faktoren nicht ganz so schnell und einfach aus seinem Leben verbannen.
Durch die Empfehlung einer lieben Freundin kam ich dann glücklicherweise an einen Heiltee, der wundheilend und gefäßverengend wirken soll. Hirtentäschel ist in der Volksheilkunde durch seine herausragende Wirkung bei der Wundheilkunde bekannt geworden. Und so gibt eine Langzeitstudie über Generationen, die besagt, dass Hirtentäschel bei starken Blutunten helfen soll, sei es durch die Menstruation (auch bedingt durch Endometriose oder Myome), Nasenbluten, als auch oberflächlich blutende Hautverletzungen.
Anwendung
Bei starken Menstruationsblutungen trinkt man acht bis zehn Tage vor Eintritt der Periode täglich zwei Tassen gebrühten Tee, pro Tasse ein gehäufter Teelöffel Hirtentäschel. Dieser Tee gilt auch zur Regulierung der Periode während der Pupertät. Auch während der Wechseljahre soll uns das gute Kraut helfen können. Hierfür solltest du zwei Tassen vier Wochen lang trinken, drei Wochen aussetzen und im Zyklus wiederholen.
Wirkung
Vor 3 Monaten habe ich mit meiner “Teekur” begonnen und bereits erste Erfolge verzeichnet. Die Blutung ist weniger geworden, die Schmerzen immerhin minimal erträglicher. Ich bleibe dran!
Der Geschmack ist jedoch wirklich gewöhnungsbedürftig. Ich bin durch meine Gerstengras-Eskapaden hartgesotten, aber Hirtentäschel ist schon etwas für Fortgeschrittene.

Femna
Aber auch hier kann ich euch Hoffnung machen. Vor kurzem wurde ich auf die Gründerinnen des Startups Femna aufmerksam, das sich auf Heiltee spezialisiert hat.

Femna ist ein Portal für Frauen, das sich mit dem Körper, den Hormonen und der natürlichen Gesundheit der Frau auseinandersetzt. Die Mission der beiden Gründerinnen Maxie und Emily ist es, aufzuklären und Frauen natürliche Produkte für die verschiedene Phasen ihres Lebens zu bieten.
So setzen sie auf das Wissen unserer Großmütter anstatt sich auf die Produkte der Pharmaindustrie einzuschießen. Die verschiedenen Mischungen werden von Experten entwickelt und geschmacklich abgerundet.
Ein Konzept, das uns Frauen von der Pubertät bis hin zu den Wechseljahren begleitet.

Ich erhielt ein Testpaket und konnte zwei Mischungen abgezielt auf meine Probleme testen. Und dreimal dürft ihr raten, was in der Mischung gegen starke Blutungen enthalten war.
Das schöne ist, dass die Mischungen mit wohlschmeckenden Kräutern versehen sind, die es mir sehr erleichtern meine tägliche Teezeremonie beizubehalten 🙂
Vielen Dank an die Expertinnen für die Bereitstellung der Produkte inkl. des tollen Teeglases.
Weiterhin viel Erfolg für euer tolles Projekt!

by Corinna